Auf dieser Seite veröffentlichen wir regelmäßig wichtige Informationen zu den Themen Brandschutz und Erste Hilfe.


Tipps zur Adventszeit

Flackernde Lichter verbreiten in der dunklen Adventszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit.

Informationen des Deutschen Feuerwehr Verbandes zu diesem Thema finden Sie hier oder direkt auf der Seite des DFV.


Gebrauch von Feuerlöschern

In letzter Zeit kam es erneut zu einer Serie von Wohnungsbränden, bei denen zahlreiche Menschen ihr Leben lassen mußten.

Aus diesem Anlass möchten wir Ihnen den Sinn und Zweck von Feuerlöschern etwas näher bringen.


Heustockbrände

Heu und Stroh neigt nach seiner Einlagerung durch chemische Reaktionen zur Selbsterhitzung und anschließender Selbstentzündung. Der Landwirt sollte daher darauf achten, das Erntegut nur trocken einzufahren und bereits ab dem zweiten Tag nach der Einlagerung für etwa drei Monate lang regelmäßige Temparaturkontrollen vornehmen.

Derartige Kontrollen werden mit einer Heustocksonde vorgenommen, die an verschiedenen Messpunkten im Stapel eingestochen wird. Geeignete Sonden können meist bei der örtlichen Feuerwehr oder Gemeindeverwaltung ausgeliehen werden.

Bei Temparaturen, die 50 Grad überschreiten, besteht akute Brandgefahr. Dann ist es erforderlich, in Abständen von fünf Stunden nachzumessen. Werden mehr als 65 Grad erreicht, sollten Sie unbedingt die Feuerwehr benachrichtigen.


Gefahrloses Grillen

Damit Grillen ein Vergnügen bleibt, verwenden Sie einen standsicheren Grill auf feuerfestem Untergrund. Halten Sie dabei einen ausreichenden Abstand zu brennbaren Stoffen ein. Insbesondere bei Grillplätzen in Waldnähe ist darauf zu achten, dass die Glut nicht verweht wird.

Kommt Holzkohle zum Einsatz, sollte diese nur mit speziellen Grillanzündern in Brand gesetzt werden. Verwenden Sie niemals Brennspiritus oder Benzin (Explosionsgefahr!). Holzkohle sollte erst dann entsorgt werden, wenn sie abgekühlt ist oder abgelöscht wurde.

Für alle Fälle sollten geeignete Löschmittel, z.B. ein Autofeuerlöscher bereitstehen. Beim Gasgrill sollte beachtet werden, dass die Anschlüsse dicht sind und der Schlauch zur Gasflasche nicht der Hitze ausgesetzt ist. Ein Gasgrill darf nur außerhalb geschlossener Räume betrieben werden.


Gefahr beim Dauereinsatz des Fernsehers

Kaum ein anderes elektrisches Gerät ist so oft im Einsatz wie der Fernsehapparat. Das Gerät sollte frei stehen, wobei mindestens 10 cm Abstand von einer Wand sichergestellt sein sollten. Ist das Gerät in einem Schrank integriert, dürfen die Türen erst dann geschlossen werden, wenn die Restwärme entwichen ist.

Ist das Fernsehgerät eingeschaltet, darf es nie unbeaufsichtigt bleiben. Bei längerer Abwesenheit empfehlen wir das Gerät über den Netzschalter auszuschalten. Bei einem Gewitter sollten Sie den Antennen- und Netzstecker herausziehen. Bei Brandgeruch muss der Fernseher sofort vom Netz getrennt werden.

Im Brandfall die Rückwand des Gerätes mit einer Wolldecke (keine Kunstfaserdecke!) abdecken. Beim Löschversuch sollte man seitlich zum Gerät stehen, da die Gefahr einer Implosion der Bildröhre besteht. Durch die entstehenden Glassplitter kann es zu empfindlichen Verletzungen kommen.


Frostschäden vermeiden

In der kalten Jahreszeit müssen wir uns immer wieder auf Schnee und Eis einstellen. Wenn Sie vergessen, vor der Frostperiode wasserführende Leitungen zu entwässern, kann es passieren, dass die Leitungen platzen.

Entleeren Sie wasserführende Leitungen im Freien und in Bereichen, die besonders frostgefährdet sind. Schließen Sie dabei die Absperrvorrichtungen und lassen Sie das Wasser an der tiefstgelegenen Stelle ab. Räume, in denen sich wasserführende Leitungen befinden, müssen ausreichend beheizt werden. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen, denn isolierte Leitungen sind nur ein kurzfristiger Schutz vor Frost.

Sollten Leitungen einfrieren: Niemals mit offener Flamme (z.B. Lötlampe) auftauen! Sie können so einen Brand verursachen (Kunststoffleitungen!) oder die Wasserleitung zerstören. Am besten benutzen Sie heiße Tücher oder einen Fön.


Rauchverbot

Jährlich sterben viele Menschen, weil mit brennenden Zigarette unsachgemäß hantiert wird. So zum Beispiel beim Rauchen im Bett. Der Raucher gefährdet dann nicht nur sich, sondern auch seine Mitmenschen. Und auch seinen Versicherungsschutz!

So sollten grundsätzlich Aschenbecher benutzt und die Zigarette sorgfältig ausgedrückt werden. Keinesfalls gehört die Asche in den Mülleimer. Rauchverbote dienen der Sicherheit aller. Sie bestehen unter anderem an Tankstellen, in Geschäftsräumen und im Wald.

Ferner versteht es sich von selbst, dass man beim Umgang mit leicht entzündlichen Flüssigkeiten wie Benzin, Spiritus oder Verdünnern nicht raucht. Das gilt auch beim Autofahren: Eine achtlos beiseite geworfene Zigarette war schon oft die Ursache für einen Verkehrsunfall oder Brand.


Gefahren beim Heimwerken

Über zwölf Millionen Deutsche betätigen sich in ihrer Freizeit als Heimwerker. Durch Überschätzen der eigenen Fähigkeiten, durch Unaufmerksamkeit oder durch Missachtung der Sicherheitsbestimmungen kommt es immer wieder zu Unfällen.

Besonders gefahrenträchtig ist der Umgang mit Elektrizität. So sollten nur solche Werkzeuge genutzt werden, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen und mit den vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen ausgestattet sind (GS-Zeichen und TÜV geprüft). Lebensgefährlich ist das Bohren in der Nähe von Steckdosen oder Schaltern.

Nach Gebrauch sollten die elektrischen Geräte vom Stromkreis getrennt werden. Grundsätzlich sollte es Sache des Fachmannes sein, defekte Geräte und Kabel zu reparieren. Werkzeuge sollten regelmäßig gewartet und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.